Superfood

Superfood – Ernährung mit Zusatzwert für die Gesundheit

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Superfood – Ein neuer Begriff aus den USA ist in der Ernährungsbranche überall gegenwärtig. Unübersehbar und wirkungsvoll in Szene gesetzt, erscheinen diese schon immer im fernöstlichen Bereich als Nahrungsmittel eingesetzten Stoffe als Superfood in unseren Breiten. Ihnen wird eine spezielle Wirkung auf die Gesundheit und das Wohlbefinden nachgesagt. Vitalität und Lebensfreude spendend, sollen die in keiner industriellen Produktionsweise hergestellten natürlichen Nahrungsmittel positive Wirkungen zur Vorbeugung entwickeln. Selbst bei Heilung von Krankheiten können sie mit ihren Wirkstoffen beitragen.

Lebensmittel in unserem Verfügungsbereich sind durch die Garungsarten und Konservierung bereits vorab ausgelaugt und die vitalen Stoffe werden dadurch vermindert. Allein die Verpackung weist farbenfroh auf inhaltsreiche Nahrungsmittel hin.

Leider erfolgt außerdem die Ernte bereits bei einem frühen Stadium der Reife und Umweltgifte, Schädlingsbekämpfungsmittel sowie verschmutztes Wasser hinterlassen ihre deutlichen Spuren in den Nahrungsmitteln. Dabei benötigen wir alle wegen der erhöhten Umweltbelastungen und elektromagnetischen Strahlen wesentlich mehr Vitalstoffe als zuvor.

Nahrungsmittel haben nicht allein die Aufgabe, den Energiebedarf des Menschen zu decken bzw. den Hunger zu stillen, sondern sind auch Quelle von Vitaminen, Spurenelementen und Mineralien, die unserem Körper zu Kraft, Schönheit und Gesundheit verhelfen.

Die Erkenntnis, dass Nahrung auch heilt bzw. krankmachend sein kann, ist viele Tausend Jahre alt.

Wir alle kennen Ayurveda, TCM die traditionelle chinesische Medizin oder tibetanische Medizin und viele Menschen vertrauen allein wegen der sehr langen Tradition auf die Wirkung.

Orthomolekulare Medizin–Nahrung kann heilen

Mit dieser Mikrovitalstoff Medizin soll Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten möglich sein, deren Ursprung ernährungsbedingt oder durch Umweltbelastungen entstanden ist. Vitalstoffe werden zielgerecht zugeführt.

Der menschliche Körper ist nicht in der Lage ausreichend Vitamine, Mineralien, Fettsäuren und Spurenelemente herzustellen und in den Stoffwechsel zu bringen. Unsere Nahrung ist die Quelle und wenn ein Wirkstoff ausfällt, ist das Gleichgewicht gestört.

Alle notwendigen Stoffe aus der Natur zu bekommen und damit die Stoffwechselfunktionen auszustatten, das ist Superfood. Was die Nahrung nicht mit einbringt, durch natürliche Nahrungsmittelergänzungen aufzufüllen, ist die Idee.

Unser Obst und Gemüse entspricht einem Superfood. Leider sind die vorhandenen Mengen an Vitalstoffen vergleichsweise geringer als bei denen als Superfood gepriesenen Pflanzen. Nehmen wir chlorophyllhaltiges Gerstengras oder Yakon, die Inka Wurzel, als probiotisch und ballaststoffreich bekannt, zu vergleichen. Große Mengen an Obst und Gemüse erst bringen den gleichen Wert.

Superfoods der höheren Level

Was kann damit gemeint sein? Mit Sicherheit sind mit dem höchsten Anteil an Enzymen, Proteinen, Mineralien, Vitaminen sowie Antioxidantien und Aminosäuren einige natürliche Produkte unter dem Begriff Superfood zu finden.

Sie gehören zu den Nahrungsergänzungsmitteln und zusätzlich ist deren Wirkung auch im medizinischen Bereich seit vielen Jahrhunderten beschrieben.

Manchmal ist eine Wirkung noch nicht abschließend wissenschaftlich belegt worden oder sogar noch umstritten.

Etliche neue Studien befassen sich mit dieser Thematik. Die Ergebnisse können immer wieder ergeben, dass ein wissenschaftlicher Beweis aussteht oder die Meinung völlig widerlegt wird. Seit Jahrtausenden in den fernöstlichen medizinischen Anwendungen genutzt und bewährt und trotzdem gibt es Studien, die der Pharmaindustrie sehr gefallen.

Müssen doch deren künstliche Wirkstoffe für riesige Summen auf dem Markt gehalten werden oder neu eingeführt noch mehr Gewinn erzielen. Niemand will mit Superfood eine Konkurrenz zur etablierten Medizin aufbauen. Es liegt völlig klar auf der Hand, dass wir nicht alles und nicht jeden damit heilen können. Alle medizinischen Berufe, wie Ärzte und Heilpraktiker voran genannt, sind unersetzlich und außerordentlich wichtig. Jeder Mensch hat die Möglichkeit sich mit allen Alternativen zu befassen und die besten Möglichkeiten für sich selber zu ermitteln.

Antioxidantien als Bestandteil von Superfood

Im Kampf gegen die freien Radikalen unermüdlich in unseren Körpern aktiv sind die Antioxidantien ein Schutz. Unter dem Begriff freie Radikale sind instabile Sauerstoffmoleküle zu verstehen, die beim Stoffwechsel entstehen.

Gegenüber dem normalen Sauerstoff haben die freien Radikalen nur ein Elektron und sind ständig darum bemüht, anderen Molekülen ein Elektron zu entreißen und die werden dadurch ebenfalls zu freien Radikalen. Ist es ihnen gelungen, in einen Zellkern zu gelangen, kann es dazu führen, dass die Zelle zu einer Krebszelle wird. Das Immunsystem ist besonders gefährdet und die Ausbreitung der typischen chronischen Erkrankungen wie, Herz-Kreislauf Beschwerden, Rheuma usw. ist wegen der Schwächung der Immunabwehr vorprogrammiert.

Der Organismus kann bei unzureichender Ernährung und stärker werdender Umweltbelastung kaum noch gegensteuern. Antioxidantien in der notwendigen Menge müssen wir uns mit der Nahrung zuführen und die Vitamine A, C und E sind als Radikalfänger die Basis bei der Ernährung. Sie sorgen für Vitalität und helfen uns die freien Radikalen unschädlich zu machen. Weitere Antioxidantien sind sekundäre Pflanzenstoffe, deren Wirkung im Organismus die Immunabwehr stärken, das Wachstum von bösartigen Zellen beeinflussen können und hohe Cholesterinwerte senken.

Zu diesen sekundären Pflanzenstoffen zählen u a. Flavonoide, Beta Carotin und auch Polyphenole sowie Alkaloide und etliche Aminosäuren. Bis zu 30.000 verschiedene Essenzen, die Pflanzen bilden, sind Aroma und Lockstoffe, pflanzliche Hormone und Abwehrstoffe gegen Schädlinge u ä. Die Entschlüsselung weiterer Geheimnisse dieser Stoffe birgt eine große Chance für Heilungsprozesse.

Bioverfügbarkeit–eine Wortschöpfung mit großem Potenzial

Superfoods mit ihren Nährstoffen für unseren Organismus werden wegen der leichten Aufnahme und Verwertung im Stoffwechsel mit hoher Bioverfügbarkeit ausgezeichnet. Der Körper hat damit die Möglichkeit, alle Wirkstoffe voll auszunutzen.

Wie wirken Adaptogene?

Bei Stress helfen die Adaptogene dem Körper auszugleichen. Sie sind pflanzlich (Kräuter, Pilze, Wurzelknollen) und helfen zu regulieren. Über- und Unterfunktionen können sie wieder anpassen helfen und machen den Körper damit widerstandsfähiger. Ihre Möglichkeit, synergetisch zu wirken, macht sie in der Ernährungsphysiologie so interessant. Ihre Erforschung ist noch lange nicht beendet und somit erhöhen sich unsere Chancen mit ihnen die Optimierung der Ernährung und gleichzeitig die heilenden Wirkungen auszunutzen.

Gesunde Ernährung – ausgleichende Ernährung

Sich gesund zu ernähren ist beinahe eine Selbstverständlichkeit geworden. Diese auch ausgewogen zusammenzustellen und die gesundmachende sowie gesundheitserhaltende Wirkung der Inhaltsstoffe zielgerichtet einzusetzen, ist das Ziel, das mit Superfood erreichbar wird.

Die Natur bietet uns die zahlreichen Pflanzen und Nährstoffe, die unserem Körper guttun, Vitalität und Lebensfreude erzeugen und uns gesund erhalten.

Allen Verlockungen von Fastfood und überzuckertem und damit völlig ungeeigneten Nahrungsmitteln zu widerstehen, sollten wir lernen.

»Du bist, was du isst«, sagt mit ganz wenigen Worten alles aus.

Wir selber sind es, die dem eigenen Körper gesundes Essen geben.